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Wir bitten um besondere Hilfe
Hope
Hope
Hope hat ihren großen Tag inzwischen überstanden
 
Am 28.März bekamen wir ganz überraschend den OP-Termin für Hope in der Tierklinik Kachel bei Siegen. Nüchtern waren wir pünktlich um 9:00 Uhr dort. Ein überaus nettes und freundliches Praxisteam nahm uns in Empfang. Der Chef des Hauses informierte mich genauestens, wie die OP verlaufen würde und was im Notfall noch zu tun wäre. Gegen 17:00 Uhr sollte ich die kleine Patientin dann abholen. Ich übergab die Kleine, wenn auch beruhigt sie in guten Händen zu wissen, aber doch mit einem Kloß im Hals, der Helferin.
Nach 7 Stunden fand ich mich wieder in der Klinik ein und saß wie auf heißen Kohlen im Wartezimmer. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Viele kleine und große Tierpatienten verschwanden in Behandlungsräumen und endlich wurde ich gerufen.
Dr. Kachel informierte mich sofort, daß Hope alles gut überstanden hätte und erklärte mir dann noch sehr ausführlich den Verlauf der OP. Es war eine äußerst schwierige OP und er mußte wider Erwarten noch 2 Assistenten dazuholen. Der Oberschenkelkopf war durch die Zertrümmerung des Beckens schon vom Hals abgebrochen, was wohl in den ersten Lebenswochen passiert war, wenn nicht sogar schon bei der Geburt oder kurz danach. Jedenfalls war der abgebrochene Kopf in der Beckenpfanne schon festgewachsen und nach Dr. Kachels Aussage hat ihn die OP ordentlich ins Schwitzen gebracht.
 
Übergeben wurde mir eine noch ein wenig "tüttelige" Hope, die aber schon versuchte, sich auf zu stellen und im Auto beharrlich an Ihrer Naht experimentierte. Also bekam sie gleich einen Babybody verpaßt und wir traten die Heimfahrt an.
Das Wasserlassen auf 2 Beinen am selben Abend ging auch mit dem Body prima. Hope verbrachte eine doch ruhige Nacht. Wenn sie aufstehen wollte, fiepste und schrie sie nach mir. Ich half ihr dann aufstehen und alles andere machte sie wie ein Wiesel alleine. Sonntag wechselte ich ihr notgedrungen das Pflaster und es gelang ihr inzwischen in Sekundenschnelle sich des Bodys zu entledigen. Trotz des Reissveschlußes! Geht eben doch schneller mit 3 Beinen. Bei der Kontrolle am Montag entschieden wir uns deswegen für eine Kopftüte. Die hat sie dann ohne weiteres akzeptiert.
 
3 Tage nach der OP hoppelte sie auf 2 Beinen und am Montag tappste sie schon auf ihrem operierten Beinchen herum. Es war unglaublich anzusehen, wie sie losflitzte, auf's Sofa hechtete und schon wieder anfing die Meute zu provozieren. Am 7. April wurde der Faden gezogen und es war kaum noch eine Naht zusehen. Nun muß sie aber noch alles "piano" machen. In den nächsten 4-6 Wochen sollte keine zu große Belastung auf das Bein und die Hüfte wirken, dann kann mit intensiver Krankengymnastik begonnen werden. Jetzt bekommt sie abends immer Wellness-Stündchen: Körnerkissen auf die Wirbelsäule und Streichmassage von der Seite hoch zur Wirbelsäule, damit sie durch die extreme Belastung über die Beinchen nicht zu sehr verspannt und so ein wenig Entlastung spürt. Das genießt sie ungemein!
 Das Fell wächst schon wieder über der Hüfte und sie ist auch schon wieder ganz schön frech. Wie es ihr inzwischen geht, seht ihr auf dem nächsten Clip. Nun warten wir auf schönes Wetter, damit sie auch schwimmen gehen kann.
 
So, bis bald wieder.
Eure Bärbel Camara
 
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